Wednesday, October 18, 2006

If it's hurting you - Songfic: Robbie Williams

Fandom: Yu-Gi-Oh!
Pairing: Joey Wheeler x Seto Kaiba (Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann)
Disclaimer:
Ich habe mir die Charaktere und den Songtext nur ausgeliehen.Mir gehört nur die Idee damit eine Kurzgeschichte zu verfassen, sonst nix. Ich verdiene hiermit auch kein Geld. Auch die Bilder sind nicht auf meinem Mist gewachsen... Sind schaetzungsweise ausm Anime ^^
Kommentar:
Es ist aus Setos Sicht geschrieben. Er ruft Joey an um sich endlich mal zu erklären. Seto kommt glaube teilweise ooc rüber, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er wirklich so reagieren würde. Also seht es bitte nicht zu eng und lasst mir vielleicht auch noch einen Kommi da. Mögliche RSF dürft ihr sammeln und behalten, oder auch tauschen… ganz wie ihr wollt -.-

Please don’t think of me
If you do you gotta block it
I got chills tonight
And you can’t be here to stop it
I’m not a parasite
It’s just a lonely night
Tonight

I walked from the bar
‘cause they were only laughing
I wished on our star
But they covered it in satin
I’m not a gigolo
That’s what I want you to know
Tonight

Ooh Ooh
I’ve hurt you I can see
Ooh Ooh
Do you think it’s not hurting me

Ooh Ooh
The grass ain’t always green
And if it’s hurting you
You know that it’s hurting me
You know that it’s hurting me

You’ll meet other men
Who will break your heart
If I see you with them
It’s gonna tear me apart

Maybe in another life
We wouldn’t be alone
Tonight

Ooh Ooh
I’ve hurt you I can see
Ooh Ooh
Do you think it’s not hurting me

Ooh Ooh
The grass ain’t always green
And if it’s hurting you
You know that it’s hurting me 4x

~*~*~

... tut ... tut ... tut ...
Endlich, es klingelt.
Warum eigentlich brauchen Überseeverbindungen immer so lange um sich aufzubauen?
… tut … tut …
Nimm doch bitte ab…
… tut …
*klack*
„Ja?“
Ich muss schlucken, als ich deine Stimme höre.
Was soll ich jetzt eigentlich zu dir sagen?
„Hallo? Jemand da?“
Ich habe dich schon so lange nicht mehr gehört…
Habe ganz vergessen, wie sehr ich deine Stimme vermisst habe.
„Wer auch immer das ist, ich leg jetzt auf.“
„Nein warte… nicht auflegen, bitte... ich bin’s… Seto.“
Ob es wirklich so eine gute Idee war dich anzurufen?
„Du? ... Was willst du? Hast du nicht schon genug angerichtet?“
Du hast ja Recht.
„Ich…“
Ich weiß nicht was ich sagen soll... Ob du mir überhaupt glauben wirst...
„... Es tut mir leid… Joey.“
„…“
„Bitte sprich mit mir.“
„…“
Was habe ich mir nur dabei gedacht dich anzurufen? … Wahrscheinlich gar nichts…
Aber wenn du schon mal am anderen Ende der Leitung bist kann ich wenigstens versuchen dir einiges zu erklären.
„Dann hör mir wenigstens zu. Bitte Joey.“
„…“
Wie war das noch? Keine Antwort ist auch eine Antwort...
Ich habe schon einmal gekniffen, aber nicht dieses mal, dieses mal werde ich versuchen das beste aus der Situation zu machen.
Traurig schüttle ich meinen Kopf, mehr als auflegen kannst du ja nicht.
„Es tut mir wirklich leid Joey. Ich weiß, dass ich dir weh getan habe und es ist unverzeihlich. Aber glaubst du es tut mir nicht weh?“
Wenn du mich nur verstehen könntest... Aber das ist wohl zu viel verlangt... immerhin hast du noch nicht aufgelegt, allein dafür sollte ich dankbar sein.
„Weißt du, ich habe dich in unserer Schulzeit immer so angefahren, da es gar nicht erst so weit kommen sollte...
Ich wusste, ich hätte dich ignorieren sollen wie all die anderen auch. Aber ich konnte einfach nicht...
Mir ist erst später klar geworden, warum ich mich so verhielt, aber ich konnte es nicht rückgängig machen, also versuchte ich es zu leugnen.
Aber jedes mal, wenn ich dich mit jemand Anderen sah, versetze es mir einen Stich.
Ich verwünschte diese Person... wollte an ihrer Stelle sein, wollte dich für mich alleine haben. Aber ich wusste auch, dass das nur ein Traum bleiben würde.“
„Ich würde dir so gerne glauben, aber es geht nicht... Ich habe Angst... Angst, dass es genauso läuft wie letztes mal.“
Wieder spüre ich, wie sich mein Herz verkrampft, aber ich weiß, dass du recht hast.
„Joey...
Weißt du, als du damals auf der Abschlussfeier zu mir kamst...
Ich war so glücklich, ich habe wirklich geglaubt und gehofft, dass es funktionieren würde.
Ich war davon überzeugt, dass sich nun alles ändern würde...“
„Das habe ich auch gehofft.“
Ich weiß, und das macht es für mich nur noch unerträglicher.
„Aber ich hatte auch Angst.
Die Vorstellung was passieren würde, wenn das mit uns raus käme war furchtbar.
Du kannst dir sicherlich denken, wie meine Geschäftspartner und die Medien reagiert hätten. Ich hätte es ja gerne auf mich genommen, ich hatte aber zu viel Angst davor was mit dir und Mokuba passieren würde... Ich wollte euch davor schützen.“
Ich schlucke schwer, als mich diese Erinnerung überkommt.
„Aber warum bist du einfach verschwunden,... davon gelaufen?“
„...“ Ich weiß nicht, wie ich es dir erklären soll.
„Warum hast du dich mir damals nicht anvertraut?
Du bist einfach auf und davon, ohne ein Wort. Du hast mir damals mein Herz gebrochen.
Ich kam mir so benutzt vor!
Wieso Seto?“
Ich kann hören, wie du weinst... bin geschockt von deinen Worten, obwohl ich es wusste... aber es von dir zu hören tut weh.
Nun habe ich dir also schon wieder weh getan.
„Joey...“
„Wieso Seto?“
„... Ich...“
Du hast eine Antwort verdient, das weiß ich.
Aber selbst nach all dieser Zeit fällt es mir schwer meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen...
„Ich... hatte einfach nicht den Mut, mich den Anderen zu stellen...
Nein, nicht den Anderen...
Ich hatte Angst davor meinen inneren Dämonen gegenüber zu treten.
Ich redete mir ein, es wäre das Beste dich zu verlassen. Es wäre nur logisch, alles was hätte sein können im Keim zu ersticken.
Ich habe gehofft, wenn ich verschwinde, dich zurück lasse ich auch meine Gefühle bei dir zurück lassen kann.
Ich habe mich daraufhin in meine Arbeit vertieft, versucht zu vergessen, zu verdrängen.
Aber ich konnte dich nicht los werden, ständig hatte ich ein Bild von dir vor meinen Augen.“
Genauso wie jetzt...
Ich weiß, dass du gerade auf dem Boden neben deinem Telefon sitzt und deinen Kopf auf deiner Hand abgestützt hast.
„Konntest du dir das nicht vorher denken? Du hast mich doch schließlich immer als Hund bezeichnet. Und Hunde laufen ihrem Herrchen immer nach, oder etwa nicht?“
Ich kann förmlich spüren, wie sich dein Gesicht aufhellt und auch ich muss bei der Vorstellung anfangen zu lächeln.
„Ja, das hätte ich wohl erwarten sollen...
Aber ich konnte mich auch nicht dazu durchringen zurück zu kommen und meinen Fehler einzugestehen.
Ich weiß, hätte ich es getan, hätte ich dich nur wieder verletzt.
Also bin ich weiter davon gelaufen...“
„Aber warum rufst du dann gerade jetzt an?“
„Hmm...
Weißt du, wann ich erkannte, dass ich mehr von dir wollte, als gut für mich wäre?
Damals, als wir gegen Dartz kämpften, wurde mir klar, das wir Freunde geworden waren. Unsere Streitereien machten mir Spaß, sie waren zu etwas Alltäglichem geworden, machten irgendwie auch unser Verhältnis aus und ich wollte sie nicht mehr missen.
Als ich dann deinen leblosen Körper nach dem Duell gegen Mai gesehen habe überfiel mich eine lähmende Angst. Ich befürchtete, ich würde dich nie wieder lachen hören, das versetzte mir einen enormen Schock.
Da wurde mir so langsam bewusst, dass ich mehr als Freundschaft für dich empfand.“
Ich fahre mir gequält mit einer Hand über die geschlossenen Augen, als mich diese Erinnerung erneut überkommt.
„Während dieser Zeit wurde auch mir klar, was ich für dich fühlte.
Ich war so geschockt, deine Seele auf der andern Seite zu sehen, ich konnte und wollte nicht glauben, dass alles so plötzlich aus und vorbei sein sollte.
Ich wollte mir nicht eingestehen müssen, dass wir nie wieder miteinander streiten würden, dass ich dann nie wieder dieses Glitzern in deinen Augen sehen würde...
Aber was hat das mit meiner Frage zu tun?“
„Ich habe heute zufällig eine Dokumentation über diese Ereignisse gesehen.
Es waren auch einige Interviews mit den Beteiligten dabei, unteren anderem auch von dir. Als ich das sah, haben mich all die Erinnerungen und Gefühle von damals wieder eingeholt. Und alles, was ich verdrängt und vergessen glaubte ist wieder hochgekommen und überrumpelte mich...“
„Und du konntest nicht anders als mich anzurufen?“ ich höre den Sarkasmus in deiner Stimme und kann es dir nicht verübeln.
„Ich schätze nicht...
Ich wurde mir wieder meiner Schuld bewusst...
Ich wollte dich noch einmal hören, musste dir endlich einmal sagen, wie leid es mir tut, was ich dir – uns - damals angetan habe.“
Ich hoffe inständig, dass du weißt, dass ich dir die Wahrheit sage.
„Ich glaube dir Seto.“
So simple Worte, aber ich bin erleichtert.
„Danke Joey.
Es tut mir wirklich leid und ich hoffe das du mir irgendwann vielleicht verzeihen kannst.“
„Ich weiß nicht... irgendwann vielleicht...“
„Solange noch Hoffnung besteht bin ich glücklich und kann mit meiner Schuld leben.“
„Das ist gut...“
„Ich hoffe, du weißt, dass ich dich liebe, dass ich dich immer lieben werde.“
„Ja Seto, das weiß ich.“
„Joey... ?“
„Hmm... ?“
„Danke... dass du nicht einfach aufgelegt hast, dass du mir zugehört hast.“
„Bitte...
Und ich hoffe, du brauchst diesmal nicht so lange um dich mal wieder zu melden.“
Ich höre das Lächeln aus deiner Stimme und weiß nicht, was ich noch sagen soll, ich bin glücklich, werde mich mit Sicherheit wieder bei dir melden, jetzt, wo ich weiß, du hörst mir zu, sprichst mit mir.
„Nein, mit Sicherheit nicht... Tschüß Joey.“
Aber für heute ist es Zeit das Gespräch zu beenden. Ich glaube wir beide müssen das gesagte erst einmal verdauen.
„Ja, bis zum nächsten mal. Machs gut Seto.“
Auch du scheinst das gespürt zu haben. Du hast aufgelegt und ich sitze da und höre mir das durchgehende Tuten des Telefons an.
Deine letzen Worte hallen mir noch im Gedächtnis nach.
Machs gut Seto...
Ich werde das Gefühl nicht los, dass das für dich nicht nur als eine Verabschiedung gemeint war, dass du mir mehr damit sagen wolltest...
Ich bin wirklich glücklich darüber, dass ich dich angerufen habe. Und erleichtert, dass du überhaupt mit mir geredet hast.
Ich schätze ich werde heute seit Jahren mal wieder gut schlafen können und auch wenn ich weiß, dass es mit uns in diesem Leben nichts werden wird, so bin ich doch froh.
Froh, dass du mir vielleicht irgendwann einmal verzeihst.
Froh, dass du weißt, das ich dich liebe und mir das Geschehene genauso weh tut wie dir.
Froh, dass es dich gibt und ich dich kennen lernen durfte.
Endlich lege ich den Hörer auf und gehe zu meinem Bett.
Ich lege mich hin und starre an die Decke, denke weiter über unser Gespräch nach.
Ich spüre, wie mir eine Träne die Wange runter läuft, aber es stört mich nicht.
Endlich kann ich die ganze angestaute Trauer raus lassen. Und morgen werde ich dann endlich mit einem klaren Blick der Zukunft entgegen treten können.

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